Vier Verfahren, eine Frage: Welches passt zu Ihrem Boden, Ihrer Heizung und Ihrem Zeitplan? Hier finden Sie die Antwort – und den Weg zum Festpreis.
Ja – und in den meisten Häusern ab den 1960er-Jahren sogar ohne neuen Estrich. Beim Fräsen werden die Heizkanäle in den vorhandenen Estrich geschnitten, das Rohr eingelegt, der Boden gespachtelt und die Kanäle auf Wunsch ausgeglichen. Aufbau: Spachteln ca. 1 mm, Ausgleichen ca. 3–5 mm (auf Wunsch), Türen und Treppen bleiben, ein Einfamilienhaus ist in ein bis drei Tagen fertig – während Sie wohnen bleiben. Voraussetzung: ein tragfähiger Zement- oder Anhydritestrich ab 4 cm (Gussasphalt und Trockenestrich ab 2 cm).
Passt der Boden nicht, gibt es Alternativen: Dünnschichtsysteme, die auf den Boden kommen (15–25 mm Aufbau), Trockensysteme für Holzbalkendecken oder – bei Kernsanierung – der komplette Neuaufbau mit Heizestrich. Wir fräsen in Estrich und Fliesen und verlegen im Neubau; für die übrigen Wege sagen wir Ihnen ehrlich, wann sie besser passen.
Drei Wege, drei Aufbauten: Tippen Sie auf eine Schicht – was dort passiert, wer es macht und worauf es ankommt.
Tippen Sie auf einen Punkt oder eine Schicht, um mehr zu erfahren.
Fliesen, Vinyl, Laminat oder Parkett – alles, was der Hersteller für Fußbodenheizung freigibt (Wärmedurchlasswiderstand bis 0,15 m²K/W). Fliesen und Vinyl geben die Wärme am besten weiter; verklebtes Parkett ist besser als schwimmend verlegtes.
Bodenleger · mit unserem AufheizprotokollAuf Wunsch füllen wir danach die Kanäle mit Ausgleichsmasse bündig und gleichen die Fläche aus – das trägt ca. 3–5 mm auf. Nach 24–48 Stunden begehbar, belegreif nach Herstellerangabe. Das machen wir selbst, der Bodenleger bekommt eine ebene Fläche.
FräswärmeNach der Druckprobe spachteln wir den Boden – eine dünne Schicht von ca. 1 mm, bevor die Kanäle – auf Wunsch – ausgeglichen werden.
FräswärmeDie Fräse schneidet die Kanäle ca. 16–18 mm tief in Zement-, Anhydrit-, Gussasphalt- oder Trockenestrich – mit direkter Absaugung. Darin liegt das sauerstoffdichte Heizrohr, in einem Stück je Heizkreis, geprüft mit 2–4 bar. Darunter bleibt der tragende Estrich stehen: Zement und Anhydrit ab 4 cm, Gussasphalt und Trockenestrich ab 2 cm.
FräswärmeBleibt unangetastet. Die vorhandene Wärme- und Trittschalldämmung sorgt dafür, dass die Wärme nach oben geht. Fehlt sie – etwa im Altbau über unbeheiztem Keller –, prüfen wir die Heizlast und empfehlen gegebenenfalls, die Kellerdecke von unten zu dämmen.
bleibt, wie sie istDie tragende Betondecke. Beim Fräsen kommen wir ihr nicht nahe – der schwimmende Estrich bleibt schwimmend, der Trittschall wird nicht verschlechtert.
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Auf die gespachtelte bzw. ausgeglichene Fläche verlegt Ihr Bodenleger den neuen Belag – neue Fliesen, Vinyl oder Parkett. Neue Fliesen sind ideal: Keramik leitet die Wärme am besten (13 mm Fliese ≈ 0,012 m²K/W).
Bodenleger · mit unserem AufheizprotokollAuf Wunsch füllen wir danach die Kanäle mit Ausgleichsmasse bündig und gleichen die Fläche aus – das trägt ca. 3–5 mm auf. Nach 24–48 Stunden begehbar, belegreif nach Herstellerangabe. Das machen wir selbst, der Bodenleger bekommt eine ebene Fläche.
FräswärmeNach der Druckprobe spachteln wir den Boden – eine dünne Schicht von ca. 1 mm, bevor die Kanäle – auf Wunsch – ausgeglichen werden.
FräswärmeIst die Fliese dünner als das Rohr, fräsen wir durch Fliese und Kleber hindurch. Die Fliesen bleiben liegen und tragen weiter mit – kein Abbruch, kein Container, keine Entsorgung.
FräswärmeDas Kleberbett bleibt, wie es ist. Bei Gebäuden mit Baubeginn vor dem 31.10.1993 lassen wir Kleber und Spachtelmassen vor dem Fräsen auf Asbest prüfen – das ist bei alten Belägen Pflicht, nicht Formsache.
bleibt, wie er istDer Kanal endet einige Millimeter im Estrich, dort liegt das Heizrohr. Deshalb gilt auch unter Fliesen: Zement und Anhydrit ab 4 cm, Gussasphalt und Trockenestrich ab 2 cm – das messen wir mit einer kleinen Probebohrung.
FräswärmeBleibt unangetastet. Die vorhandene Wärme- und Trittschalldämmung sorgt dafür, dass die Wärme nach oben geht. Fehlt sie – etwa im Altbau über unbeheiztem Keller –, prüfen wir die Heizlast und empfehlen gegebenenfalls, die Kellerdecke von unten zu dämmen.
bleibt, wie sie istTippen Sie auf einen Punkt oder eine Schicht, um mehr zu erfahren.
Fliesen, Vinyl, Laminat oder Parkett – alles, was der Hersteller für Fußbodenheizung freigibt (Wärmedurchlasswiderstand bis 0,15 m²K/W). Fliesen und Vinyl geben die Wärme am besten weiter; verklebtes Parkett ist besser als schwimmend verlegtes.
Bodenleger · mit unserem AufheizprotokollAuf Wunsch füllen wir nach der Druckprobe die Kanäle mit Ausgleichsmasse bündig und gleichen die Fläche aus – das trägt ca. 3–5 mm auf. Nach 24–48 Stunden begehbar, belegreif nach Herstellerangabe. Das machen wir selbst, der Bodenleger bekommt eine ebene Fläche.
FräswärmeDer Estrichleger gießt den Estrich so dick wie ohne Heizung geplant. Ist er ausgehärtet, fräsen wir die Kanäle – das Rohr liegt knapp unter der Oberfläche und reagiert schnell. Kein Termin vor dem Estrich nötig.
Estrichleger + FräswärmeNach DIN EN 1264-4: Wärmeleitwiderstand ≥ 0,75 m²K/W über beheizten Räumen, ≥ 1,25 über unbeheizten Räumen und Erdreich. Wird nach Planung eingebaut – meist durch den Estrichleger.
nach PlanungDie tragende Betondecke. Beim Fräsen kommen wir ihr nicht nahe – der schwimmende Estrich bleibt schwimmend, der Trittschall wird nicht verschlechtert.
bleibt, wie sie istWas sie unterscheidet: Aufbauhöhe, Dauer, Dreck und die Frage, ob Sie währenddessen wohnen bleiben können.
| Kriterium | Fräsen in den Estrich | Dünnschichtsystem | Trockensystem | Estrich raus & neu |
|---|---|---|---|---|
| Aufbauhöhe | Spachteln ca. 1 mm, Ausgleichen ca. 3–5 mm (auf Wunsch) | ca. 15–25 mm – Türen kürzen | ca. 25–50 mm | Neuaufbau ca. 90–95 mm ohne Belag |
| Dauer | 1–3 Tage, nach 24–48 h begehbar | Wenige Tage, Nivelliermasse trocknet ca. 3 Tage | Sofort belegbar | 4–8 Wochen Trocknung des neuen Estrichs |
| Abbruch & Dreck | Kein Abbruch – Fräsgut wird abgesaugt | Kein Abbruch | Kein Abbruch | Kompletter Rückbau, Container, Schutt |
| Wohnen bleiben | Ja, Raum für Raum | Meist ja | Meist ja | Kaum – wochenlanger Rohbauzustand |
| Voraussetzung | Tragfähiger Estrich ab 4 cm (Gussasphalt/Trocken ab 2 cm) | Ebener, tragfähiger Boden und Platz nach oben | Tragfähige Decke – auch Holzbalken | Genug Raumhöhe für den neuen Aufbau |
| Typisch für | Bewohnte Häuser ab den 1960ern mit intaktem Estrich – der Normalfall | Zu dünner oder ungeeigneter Estrich bei ausreichender Höhe | Altbau mit Holzbalkendecke, Dachausbau | Kernsanierung, Feuchteschäden, Neubau |
| Bei Fräswärme | Unsere Kernleistung – auch durch Fliesen | Bieten wir auch an – wenn es besser passt | Bieten wir auch an | Ja, als Tacker-/Noppensystem vor dem Estrich (Estrich durch Ihren Estrichleger) |
Der Standard im Bestand: Heizkanäle in den vorhandenen Zement- oder Anhydritestrich, Aufbau: Spachteln ca. 1 mm, Ausgleichen ca. 3–5 mm (auf Wunsch), 1–3 Tage.
Zur LeistungFliesen und Naturstein bleiben liegen: Wir fräsen direkt hinein – ohne Abbruch, ohne Container. Danach kommt ein neuer Belag darauf.
Zur LeistungKommt ohnehin ein neuer Estrich, verlegen wir das Tacker- oder Noppensystem davor – oder fräsen in den frischen Estrich, wenn der Bauablauf es verlangt.
Zur LeistungVier Klicks, keine Kontaktdaten – und Sie wissen, welcher Weg realistisch ist und was der nächste Schritt wäre.
Beantworten Sie, was Sie wissen. „Weiß ich nicht“ ist erlaubt – dann sagen wir, wie wir es herausfinden.
Alles vier prüfen wir kostenlos vor Ort. Was Sie vorab selbst einschätzen können:
Das wichtigste Kriterium fürs Fräsen.
Massiv oder Holz – das entscheidet über das Verfahren.
Wärme soll nach oben, nicht in den Keller.
Die Fußbodenheizung passt an fast jede Anlage.
Ein Komplettpreis nach Fläche, den Sie in zwei Minuten sehen. Und drei Förderwege, die sich gegenseitig ausschließen.
Wir rechnen nach Ihrer Fläche – ohne versteckte Positionen. Was den Preis bewegt: die Fläche, ob wir durch Fliesen fräsen, und ob Sie schon einen passenden Heizkreisverteiler haben.
Für die reine Nachrüstung gibt es keinen Zuschuss „auf die Fußbodenheizung“, aber drei Wege, je nach Gebäude, Heizung und Nutzung (Stand 05.10.2026):
Heizkörper brauchen oft 55–70 °C Vorlauf, eine Fußbodenheizung kommt mit 30–35 °C aus. Für eine Wärmepumpe ist das der entscheidende Unterschied: Jedes Kelvin weniger Vorlauftemperatur senkt den Stromverbrauch um bis zu 2,5 %, 35 statt 55 °C rund 14 %. Die Fußbodenheizung können Sie heute nachrüsten und am vorhandenen Kessel betreiben – die Wärmepumpe kommt, wann Sie wollen.
Fairerweise: Auch mit großen Niedertemperatur-Heizkörpern kann eine Wärmepumpe laufen, solange der Vorlauf ganzjährig unter 55 °C bleibt (Verbraucherzentrale). Die Fußbodenheizung ist der effizienteste Weg – nicht der einzige.Die große Fläche verteilt die Wärme – deshalb reicht lauwarmes Wasser, das die Wärmepumpe mit hoher Jahresarbeitszahl liefert.
35 statt 55 °C Vorlauf spart rund 14 % Wärmepumpenstrom – Jahr für Jahr, ohne dass Sie etwas dafür tun.
Am alten Kessel läuft die Fußbodenheizung sofort. Beim späteren Heizungstausch ist die passende Fläche schon da – und die BAFA-Förderung von 15 % setzt genau diese ≤ 35 °C voraus.
Kein Termin ohne Aussage, kein Auftrag ohne schriftlichen Festpreis.
Fläche und wenige Angaben im Rechner – Ihr Richtpreis erscheint sofort.
Estrichart, Stärke, Leitungen, Verteilerplatz – oft genügt ein Foto.
Mit Leistungsumfang, Termin – und Fördervorbehalt, falls Sie den Zuschuss nutzen.
Raum für Raum mit Absaugung, Rohr einlegen, Verteiler, Druckprobe.
Boden spachteln (ca. 1 mm Aufbau). Trocknung je nach Material 3–24 Stunden, meist am selben Tag.
Kanäle bündig mit Ausgleichsmasse ausgleichen (ca. 3–5 mm Aufbau) – nach 24–48 Stunden begehbar.
Heizungsbauer schließt an, Bodenleger verlegt – mit unseren Protokollen.
Fast die Hälfte der Wohngebäude in Deutschland stammt aus den Jahren 1950–1979, gut ein Fünftel ist älter – und genau dort ist das Fräsen am häufigsten der beste Weg.
In den Obergeschossen oft Holzbalkendecken mit Dielen, im Erdgeschoss häufig massive Decken mit nachträglichem Estrich. Ohne Dämmung nach unten – Heizlast und Kellerdecke im Blick behalten.
Betondecken mit schwimmendem Zementestrich, meist 4–5 cm stark, Heizkörper an Gas oder Öl. Der Estrich ist tragfähig, die Höhe knapp – zusätzliche Aufbauten scheitern an Türen und Treppen.
Dämmung unter dem Estrich ist Standard, Anhydrit-Fließestrich verbreitet – lässt sich sehr gut fräsen. Häufig liegen fest verklebte Fliesen, die wir durchfräsen können.
Wo noch Heizkörper hängen, liegt meist ein kräftiger Estrich auf guter Dämmung – beste Voraussetzungen. Förderung: BAFA, wenn die Heizungsanlage älter als 2 Jahre ist; § 35c ab 10 Jahren Gebäudealter.
Echte Baustellen von uns: im Estrich und in Fliesen.


5,0 ★ · Google-Bewertungen – alle auf Google ansehen
„Bei uns wurde auf rund 120 m² eine Fußbodenheizung gefräst. Von der Beratung bis zur Fertigstellung lief alles zuverlässig, professionell und reibungslos. … Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und würden das Unternehmen jederzeit wieder beauftragen.“
Google-Bewertung · 2026„Ich bin absolut begeistert von der Firma Fräswärme! In meiner Bestandsimmobilie mit einer Gesamtwohnfläche von 130 qm wurde die Fußbodenheizung professionell und äußerst sauber eingefräst. Die Arbeit wurde termingerecht, präzise und mit großer Sorgfalt ausgeführt. …“
Google-Bewertung · 2026Jeder Belag bremst die Wärme ein wenig. Wählen Sie Ihren Wunschbelag – der Balken zeigt, wie viel Spielraum bis zur Grenze von 0,15 m²K/W bleibt.
Keramische Fliese: Beste Wahl: Keramik leitet Wärme sehr gut, die Fläche reagiert schnell.
Naturstein / Betonwerkstein: Ebenfalls hervorragend – Stein speichert und gibt Wärme gleichmäßig ab.
Vinyl verklebt: Sehr gut geeignet, wenn der Hersteller es für Fußbodenheizung freigibt.
Klick-Vinyl mit Trittschall: Gut – auf eine für Fußbodenheizung geeignete, dünne Unterlage achten.
Laminat mit Trittschall: Geeignet mit freigegebener Trittschalldämmung; reagiert etwas träger.
Parkett verklebt: Gut geeignet – vollflächig verklebt leitet Parkett die Wärme deutlich besser als schwimmend.
Parkett schwimmend: Geeignet – 0,13 m²K/W, unter der Grenze von 0,15.
Teppichboden: Nur mit ausdrücklichem Fußbodenheizungs-Symbol; dicker Flor liegt über der Grenze.
| Belag | Dicke | R in m²K/W | Für Fußbodenheizung |
|---|---|---|---|
| Keramische Fliese | ca. 10–13 mm inkl. Kleber | 0,012 | geeignet |
| Naturstein / Betonwerkstein | ca. 12–20 mm | 0,01 | geeignet |
| Vinyl verklebt | ca. 2–5 mm | 0,02 | geeignet |
| Klick-Vinyl mit Trittschall | ca. 5–7 mm | 0,06 | geeignet |
| Laminat mit Trittschall | ca. 8–10 mm | 0,075 | geeignet |
| Parkett verklebt | ca. 10–14 mm | 0,09 | geeignet |
| Parkett schwimmend | ca. 12–15 mm + Unterlage | 0,13 | geeignet |
| Teppichboden | je nach Flor | 0,15 | bedingt geeignet |
Richtwerte nach Hersteller- und Fachangaben; maßgeblich ist der Wert auf dem Produktdatenblatt. Grenzwert für Bodenbeläge auf Fußbodenheizung: Rλ,B ≤ 0,15 m²K/W (DIN EN 1264). Je kleiner der Wert, desto niedriger kann die Vorlauftemperatur sein – gut für Wärmepumpe und Heizkosten.
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