Leistung · Neubau

Fußbodenheizung im Neubau –
vor dem Estrich oder gefräst danach.

Tacker- oder Noppensystem vor dem Estrich – oder Fräsen in den fertigen Estrich, wenn der Bauablauf es verlangt: mit Druckprobe und allen Protokollen für Estrichleger und Bodenleger.

Zwei Wege, ein Ansprechpartner
500+
Abgeschlossene Projekte
2
Wege: Nasssystem oder Fräsen
≤ 35 °C
Vorlauf – wärmepumpenfertig
100 %
Festpreisgarantie
Kurz erklärt

Zwei Wege zur Fußbodenheizung im Neubau

Weg 1 – vor dem Estrich: Wir verlegen Systemplatte, Randdämmstreifen und Heizrohr als Tacker- oder Noppensystem, setzen den Verteiler und prüfen alle Heizkreise unter Druck. Danach gießt Ihr Estrichleger den Heizestrich über die Rohre – der klassische Weg, wenn der Bauablauf es zulässt.

Weg 2 – nach dem Estrich: Der Estrichleger gießt seinen Estrich wie gewohnt, und wir fräsen die Heizkanäle später in die fertige Fläche. Das entkoppelt die Gewerke, spart Aufbauhöhe und ist der einzige Weg ohne Rückbau, wenn der Estrich schon liegt. In beiden Fällen: Den Estrich gießen wir nicht selbst – wir planen, verlegen, prüfen und dokumentieren die Heizung.

2 Wege
Nasssystem vor dem Estrich oder Fräsen danach – wir empfehlen nach Bauablauf.
≥ 45 mm
Rohrüberdeckung bei Zementestrich (40 mm bei Fließestrich) nach DIN 18560-2.
2–4 bar
Druckprobe vor dem Estrich – der Druck bleibt während des Einbaus, protokolliert.
30–35 °C
Auslegung für Wärmepumpen – raumweise geregelt nach § 63 GModG.
Die zwei Wege

Vor dem Estrich oder danach – was wann passt

Beide Wege führen zur selben Fußbodenheizung. Der Unterschied liegt im Bauablauf, in der Aufbauhöhe und darin, wo das Rohr im Estrich liegt.

1Nasssystem vor dem Estrich

Tacker- oder Noppensystem, Heizestrich darüber

Der klassische Neubau-Weg: Das Rohr liegt auf der Systemplatte, der Heizestrich umschließt es vollständig. Träge, speicherfähig, seit Jahrzehnten bewährt.

  • 1Systemplatte & Randdämmstreifen – Tacker- oder Noppenplatte auf der bauseitigen Dämmung
  • 2Heizrohr & Verteiler – raumweise, Verteiler je Etage
  • 3Druckprobe mit 2–4 bar, Protokoll – der Druck bleibt während des Estricheinbaus
  • 4Heizestrich durch Ihren Estrichleger – Überdeckung ≥ 45 mm (CT) / 40 mm (CAF)
  • 5Funktionsheizen nach 21 Tagen (CT) / 7 Tagen (CA) mit unserem Aufheizprotokoll
Passt, wenn: der Rohbau geschlossen ist, der Estrich noch kommt und der Bauzeitenplan unseren Termin vor dem Estrich vorsieht.
2Fräsen in den fertigen Estrich

Erst der Estrich, dann die Heizung

Der Estrichleger arbeitet ohne Rücksicht auf Rohre, Trockenbau und Maler können folgen – und wir fräsen die Heizung ein, wenn es in den Ablauf passt. Das Rohr liegt oben, der Boden reagiert schnell.

  • 1Estrich durch Ihren Estrichleger – so dick wie ohne Heizung geplant, mindestens 4 cm
  • 2Aushärten – wir kommen, sobald der Estrich begehbar und ausreichend fest ist
  • 3Kanäle fräsen mit Absaugung, Rohr einlegen, Verteiler setzen
  • 4Druckprobe, Spachteln, auf Wunsch Ausgleichen – protokolliert, nach 24–48 h begehbar
  • 5Belag durch den Bodenleger – mit unserem Aufheizprotokoll
Passt, wenn: der Estrich schon liegt oder früh kommen soll, die Aufbauhöhe knapp ist oder die Entscheidung für die Fußbodenheizung spät fällt.
FräswärmeEstrichleger, Heizungsbauer oder Bodenleger
Weg-Finder für Ihren Bau

Zwei Klicks – wir sagen Ihnen, welcher Weg zu Ihrem Bauablauf passt und was wir für das Angebot brauchen.

1 · Wie weit ist Ihr Bau?
2 · Was ist Ihnen am wichtigsten?
Beantworten Sie die zwei Fragen – Ihre Empfehlung erscheint hier.
Ansicht zum Anklicken

Wo das Rohr liegt – zwei Aufbauten

Nasssystem vor dem Estrich oder gefräst danach: Schalten Sie um und tippen Sie auf eine Schicht.

Neuer Bodenbelag · Heizestrich · Systemplatte & Heizrohre · Wärme- & Trittschalldämmung · Rohdecke54321
Nasssystem im Neubau – schematisch, nicht maßstäblich.

Tippen Sie auf einen Punkt oder eine Schicht, um mehr zu erfahren.

  1. 1

    Neuer Bodenbelag

    Fliesen, Vinyl, Laminat oder Parkett – alles, was der Hersteller für Fußbodenheizung freigibt (Wärmedurchlasswiderstand bis 0,15 m²K/W). Fliesen und Vinyl geben die Wärme am besten weiter; verklebtes Parkett ist besser als schwimmend verlegtes.

    Bodenleger · mit unserem Aufheizprotokoll
  2. 2

    Heizestrich

    Gießt Ihr Estrichleger über die Rohre: mindestens 45 mm Rohrüberdeckung bei Zementestrich, 40 mm bei Calciumsulfat-Fließestrich (DIN 18560-2). Speichert viel Wärme, reagiert entsprechend langsamer. Funktionsheizen nach 21 bzw. 7 Tagen.

    Estrichleger
  3. 3

    Systemplatte & Heizrohre

    Tacker- oder Noppenplatte mit Randdämmstreifen, darauf das Heizrohr raumweise. Druckprobe mit 2–4 bar vor dem Estrich – der Druck bleibt während des Einbaus. Aufbau mit Estrich insgesamt rund 70–100 mm.

    Fräswärme
  4. 4

    Wärme- & Trittschalldämmung

    Nach DIN EN 1264-4: Wärmeleitwiderstand ≥ 0,75 m²K/W über beheizten Räumen, ≥ 1,25 über unbeheizten Räumen und Erdreich. Wird nach Planung eingebaut – meist durch den Estrichleger.

    nach Planung
  5. 5

    Rohdecke

    Die tragende Betondecke – darauf liegen Dämmung und Estrich.

    bleibt, wie sie ist
Nasssystem

Tacker- oder Noppensystem – wir empfehlen nach Grundriss

Gleiche Heizleistung, anderer Weg zur Fixierung. Was für Ihr Haus besser ist, entscheiden Grundriss, Randzonen und Bauzeit.

KriteriumTackersystemNoppensystem
FixierungTackernadeln halten das Rohr in der Dämmplatte – freie FührungNoppen halten das Rohr im festen Raster, meist 5 cm
VerlegeabstandFrei wählbar – Randzonen und enge Bögen ohne KompromissIn Rasterschritten (5 / 10 / 15 / 20 cm), Raster passend zum Rohr
GrundrissIdeal bei verwinkelten Räumen, Erkern, DachschrägenIdeal bei großen, rechtwinkligen Flächen
MontageZwei Personen, sehr flexibelEine Person, werkzeuglos, schnell
AufbauSystemplatte ca. 30 mm plus Rohr plus ÜberdeckungNoppenplatte etwas höher – die Noppen tragen auf
Unsere EmpfehlungStandard für Einfamilienhäuser mit individuellem GrundrissBei Reihen- und Mehrfamilienhäusern mit wiederkehrenden Grundrissen

In beiden Fällen: sauerstoffdichtes Mehrschicht-Heizrohr in einem Stück je Heizkreis, Heizkreise raumweise nach Heizlast, Verteiler mit Schrank je Etage, Druckprobe vor dem Estrich.

Zeitplan

Vom Rohbau bis zum Belag – wer wann kommt

Der Ablauf beim Nasssystem. Beim Fräsen tauschen Estrich und Heizung die Plätze – wir kommen, wenn der Estrich ausgehärtet ist.

1
Planung

Angebot

Grundriss, Heizlast, Wärmeerzeuger – daraus Verlegeabstand, Heizkreise, Verteilerplätze. Festpreis schriftlich.

2
Voraussetzung

Gebäude geschlossen

Fenster, Außentüren und Innenputz fertig, Dämmung bauseits verlegt, mindestens 5 °C im Haus.

3
Tag 1–2

System & Rohr

Systemplatte, Randdämmstreifen, Heizrohr raumweise, Verteiler je Etage.

4
Tag 2

Druckprobe

2–4 bar, Protokoll – der Druck bleibt bis nach dem Estricheinbau.

5
Estrichleger

Heizestrich

Zement- oder Fließestrich mit ≥ 45 / 40 mm Rohrüberdeckung nach DIN 18560-2.

6
21 / 7 Tage

Liegezeit

Zementestrich 21 Tage, Calciumsulfatestrich 7 Tage – erst dann darf geheizt werden.

7
Aufheizen

Funktionsheizen

Nach unserem Aufheizprotokoll (DIN EN 1264-4). Belegreifheizen auf Wunsch als Zusatzleistung.

✓
Belegreife

CM-Messung & Belag

Restfeuchte durch Estrich-/Bodenleger geprüft, dann Belag – mit unseren Protokollen.

Das brauchen wir für Ihr Angebot

Mit diesen Unterlagen erstellen wir den Festpreis – innerhalb von 24 Stunden nach Eingang.

Grundriss mit Raummaßen (PDF oder Foto vom Plan genügt).
Wärmeerzeuger – Wärmepumpe, Gas, Fernwärme – und, falls vorhanden, die Heizlastberechnung.
Estrichart und Bauzeitenplan – Zement oder Fließestrich, geplanter Estrichtermin.
Bodenbeläge je Raum – Fliesen, Vinyl, Parkett – für Verlegeabstand und Randzonen.
Schnittstellen

Wer macht was – damit nichts zwischen den Gewerken liegen bleibt

Die Fußbodenheizung berührt vier Gewerke. So verteilen sich die Aufgaben – und was wir jedem an Unterlagen übergeben.

AufgabeHeizungsbauerFräswärmeEstrichlegerBodenleger
Wärmeerzeuger, Anschluss, hydraulischer Abgleich–––
Wärme- und Trittschalldämmung unter dem System–nach Planung–
Systemplatte, Randdämmstreifen, Heizrohr–––
Heizkreisverteiler und Verteilerschrank–––
Druckprobe mit Protokoll–––
Estrich (Heizestrich oder Estrich zum Fräsen)–––
Fräsen, Ausgleichen auf Wunsch (Weg 2)–––
Raumthermostate und Regelung–––
Funktionsheizen nach Aufheizprotokollführt durchProtokoll––
CM-Messung, Belegreife––gemeinsamgemeinsam
Bodenbelag–––

Wir liefern an alle Beteiligten: Prüfprotokoll der Druckprobe, Aufheizprotokoll. Wärmeerzeuger, Estrich und Belag bieten wir nicht an – wir stimmen uns aber mit den ausführenden Betrieben ab.

Grundriss schicken – Angebot in 24 Stunden

Schicken Sie uns den Grundriss per WhatsApp oder über die Neubau-Anfrage. Sie bekommen den Festpreis schriftlich.

Kostenlos & unverbindlich
Abstimmung mit Estrichleger und Heizungsbauer
Ganz NRW
Neubau-Anfrage starten Grundriss per WhatsApp
Mo–Fr 7–18 Uhr · Sa 8–14 Uhr
Auslegung & Normen

So legen wir Ihre Fußbodenheizung aus

Die Eckwerte, nach denen wir planen – verbindlich wird es mit Ihrem Grundriss.

Vorlauftemperatur30–35 °C für Wärmepumpen, bis 45 °C bei Kesselbetrieb – Auslegung nach Heizlast je Raum
Verlegeabstand10 / 15 cm nach Heizlast; Bad und Randzonen 10 cm
Heizkreiseraumweise, max. ca. 100 m Rohr je Kreis inkl. Anbindung – raumweise Regelung nach § 63 GModG (Ausnahme: Räume unter 6 m²)
Heizrohrsauerstoffdichtes Mehrschicht-Heizrohr, 14–17 mm, in einem Stück je Heizkreis
Oberflächentemperaturmax. 29 °C im Aufenthaltsbereich, 33 °C im Bad, 35 °C in Randzonen (DIN EN 1264)
Dämmung unter dem SystemWärmeleitwiderstand nach DIN EN 1264-4: ≥ 0,75 m²K/W über beheizten Räumen, ≥ 1,25 über unbeheizten Räumen und Erdreich, ≥ 2,0 gegen Außenluft – bauseits nach Planung
Rohrüberdeckung (Nasssystem)≥ 45 mm bei Zementestrich CT-F4, ≥ 40 mm bei Calciumsulfat-Fließestrich CAF-F4 (DIN 18560-2)
Estrich zum Fräsen (Weg 2)Zement- oder Anhydritestrich ≥ 40 mm, ausgehärtet und begehbar; Fräskanal ca. 16–18 mm
Dichtheitsprüfung2–4 bar, Druck bleibt während des Estricheinbaus erhalten – Protokoll an Estrichleger und Bauherr
AufheizenFunktionsheizen frühestens nach 21 Tagen (CT) / 7 Tagen (CA) nach Aufheizprotokoll; Belegreifheizen als besondere Leistung
DokumentationPrüfprotokoll, Aufheizprotokoll – für Bauakte, Bodenleger, Versicherung

Normbezug: DIN EN 1264 (Teile 2–4), DIN 18560-2 (Heizestrich), § 63 GModG (raumweise Regelung). Dämmstärken und Estrichart legt der Planer fest; wir stimmen die Systemhöhe darauf ab.

Bauträger · Architekten · GU

Mehrere Einheiten, ein Ansprechpartner.

Für Mehrfamilienhäuser, Reihenhauszeilen und Quartiere planen wir nach Ihrem Bauzeitenplan – mit einheitlicher Dokumentation je Wohneinheit, festen Terminen vor dem Estrich und abgestimmten Schnittstellen zu Estrichleger und Heizungsbauer.

Projekt besprechen
Termine nach Bauzeitenplan

Wir takten uns zwischen Innenputz und Estrich ein – Etage für Etage, ohne Stillstand für die Folgegewerke.

Dokumentation je Wohneinheit

Druckprobenprotokoll und Aufheizprotokoll pro Wohnung – fertig für Bauakte und Übergabe an die Käufer.

Rahmenvereinbarung

Feste Konditionen und Ansprechpartner über alle Bauabschnitte – mit Fräsen als Reserve, wenn der Ablauf kippt.

Belag-Rechner

Welcher Bodenbelag passt auf die Fußbodenheizung?

Jeder Belag bremst die Wärme ein wenig. Wählen Sie Ihren Wunschbelag – der Balken zeigt, wie viel Spielraum bis zur Grenze von 0,15 m²K/W bleibt.

Welcher Belag soll auf Ihre Fußbodenheizung?
0,012 m²K/W sehr gut geeignet

Keramische Fliese: Beste Wahl: Keramik leitet Wärme sehr gut, die Fläche reagiert schnell.

Wärmedurchlasswiderstand Rλ,B typischer Bodenbeläge (Richtwerte)
BelagDickeR in m²K/WFür Fußbodenheizung
Keramische Flieseca. 10–13 mm inkl. Kleber0,012geeignet
Naturstein / Betonwerksteinca. 12–20 mm0,01geeignet
Vinyl verklebtca. 2–5 mm0,02geeignet
Klick-Vinyl mit Trittschallca. 5–7 mm0,06geeignet
Laminat mit Trittschallca. 8–10 mm0,075geeignet
Parkett verklebtca. 10–14 mm0,09geeignet
Parkett schwimmendca. 12–15 mm + Unterlage0,13geeignet
Teppichbodenje nach Flor0,15bedingt geeignet

Richtwerte nach Hersteller- und Fachangaben; maßgeblich ist der Wert auf dem Produktdatenblatt. Grenzwert für Bodenbeläge auf Fußbodenheizung: Rλ,B ≤ 0,15 m²K/W (DIN EN 1264). Je kleiner der Wert, desto niedriger kann die Vorlauftemperatur sein – gut für Wärmepumpe und Heizkosten.

Häufige Fragen

Fußbodenheizung im Neubau – was Bauherren fragen

Aufbauhöhe, Estrichdicke, Aufheizen, Thermostate, Förderung – kurz beantwortet.

Beide liefern dieselbe Heizleistung, der Unterschied liegt in der Verlegung. Das Tackersystem ist flexibel: Das Rohr wird mit Nadeln in der Dämmplatte fixiert, der Verlegeabstand ist frei wählbar – ideal bei verwinkelten Grundrissen und Randzonen. Die Noppenplatte hält das Rohr im festen Raster (meist 5 cm) und geht schnell, das Raster muss zum Rohrdurchmesser passen. Wir empfehlen nach Grundriss und Heizlast.
Beim Nasssystem rechnen Sie mit Dämmung/Systemplatte (ca. 30–35 mm) plus Rohr (14–17 mm) plus Rohrüberdeckung (mindestens 45 mm bei Zementestrich, 40 mm bei Calciumsulfat-Fließestrich) – zusammen je nach System rund 70–100 mm ohne Belag. Wird die Heizung nachträglich in den fertigen Estrich gefräst, entfällt der Heizestrich-Zuschlag: Der Estrich wird so dick wie ohne Heizung geplant, die Rohre liegen oben.
Maßgeblich ist die Rohrüberdeckung nach DIN 18560-2: mindestens 45 mm über dem Rohr bei Zementestrich (CT-F4), mindestens 40 mm bei Calciumsulfat-Fließestrich (CAF-F4). Den Estrich plant und gießt Ihr Estrichleger – wir stimmen Systemhöhe und Rohrlage mit ihm ab.
Beim Nasssystem nach Fenstern, Außentüren und Innenputz, wenn das Gebäude geschlossen und frostfrei ist (mindestens 5 °C). Wir verlegen Systemplatte, Randdämmstreifen und Rohr, machen die Druckprobe – und der Estrichleger kann unmittelbar danach kommen. Beim Fräsen kommen wir später: sobald der Estrich ausgehärtet und begehbar ist.
Weil es den Bauablauf entkoppelt. Der Estrichleger gießt seinen Estrich wie gewohnt, Trockenbau und Maler können arbeiten, und wir fräsen die Heizung ein, wenn es passt – ohne dass andere Gewerke über offenen Rohren laufen. Dazu liegen die Rohre oben im Estrich und reagieren schneller. Ist der Estrich ohnehin schon drin oder die Entscheidung für die Fußbodenheizung fällt spät, ist Fräsen der einzige Weg ohne Rückbau.
Frühestens 21 Tage nach dem Einbau bei Zementestrich und 7 Tage bei Calciumsulfatestrich – dann beginnt das Funktionsheizen nach DIN EN 1264-4 mit unserem Aufheizprotokoll. Das Belegreifheizen bis zur Verlegereife ist eine besondere Leistung, die separat vereinbart wird; die Belegreife weist der Bodenleger mit der CM-Messung nach.
Ja. Die raumweise Regelung ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 63 GModG, vormals § 63 GEG); ausgenommen sind nur Räume unter 6 m² Nutzfläche. Wir planen die Heizkreise raumweise; die Regelung installiert der Heizungsbauer oder Elektriker.
Sie ist der ideale Partner: Wir legen auf 30–35 °C Vorlauf aus, mit 10 cm Verlegeabstand in Bad und Randzonen. So läuft die Wärmepumpe mit hoher Jahresarbeitszahl, und die Oberflächentemperatur bleibt unter den Normwerten (max. 29 °C im Aufenthaltsbereich, 33 °C im Bad).
Keine eigene. Im Neubau wird das Gebäude als Ganzes gefördert (KfW „Klimafreundlicher Neubau“ 297/298 für ein förderfähiges Effizienzhaus, Stand 05.10.2026) – die Fußbodenheizung ist dabei Teil des Konzepts, nicht die Maßnahme selbst. Ihr Energieberater bindet sie in den Antrag ein. Die Zuschüsse für die Nachrüstung (BAFA, § 35c, § 35a) gelten nur für Bestandsgebäude.
Ja. Für Mehrfamilienhäuser und Reihenhauszeilen planen wir nach Bauzeitenplan, mit festem Ansprechpartner, einheitlicher Dokumentation je Wohneinheit und abgestimmten Schnittstellen zu Estrichleger und Heizungsbauer. Sprechen Sie uns auf eine Rahmenvereinbarung an.
Alle Fragen im FAQ

Neubau-Anfrage in 2 Minuten

Fläche, Etagen, Wunschtermin – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit den nächsten Schritten und dem Angebot nach Grundriss.

Nasssystem oder Fräsen – wir empfehlen
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Neubau-Anfrage starten +49 15679 776245
Mo–Fr 7–18 Uhr · Sa 8–14 Uhr
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Nicht Neubau, sondern Bestand?

Alle Wege im Bestand: Fußbodenheizung nachrüsten – Verfahren, Kosten, Förderung

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Nasssystem oder Fräsen · Abstimmung mit Estrichleger und Heizungsbauer · Angebot in 24 Stunden

Mo–Fr 7–18 Uhr · Sa 8–14 Uhr · Antwort innerhalb von 24 Stunden